BTV-Sportlerinnen und Sportler beim Stadtwerke Ratingen Triathlon

BTV-Sportlerinnen und Sportler beim Stadtwerke Ratingen Triathlon

BTV-Sportlerinnen und Sportler beim Stadtwerke Ratingen Triathlon

Die Teilnehmerzahl beim 12. Stadtwerke Ratingen Triathlon war zwar begrenzt, dennoch machten insgesamt 750 Starterinnen und Starter das Angerbad Ratingen am vergangenen Sonntag zum Schauplatz eines derzeit außergewöhnlichen Events. Vier verschiedene Distanzen konnte das Triathlon Team Ratingen 08 um Organisationsleiter Georg Mantyk anbieten. Zwei Profi-Starts mit 40 Weltklasse-Triathleten bildeten den Höhepunkt der Veranstaltung. Mit dabei waren auch BTV Sportlerinnen und Sportler.

Frederic Funk und Carolin Lehrieder schnellste bayerische Athleten

Carolin Lehrieder (Pro Team Mohrenwirt) zeigte sich begeistert: "Ich bin immer noch beeindruckt, was der Stadtwerke Triathlon Ratingen gemeinsam mit Pushing Limits auf die Beine gestellt hat. Die Veranstaltung war bestens organisiert, hatte ein Weltklasse Starterfeld und eine super Übertragung, sodass uns Profis eine gute Bühne geboten wurde. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden und habe es sehr genossen, wieder Triathlon-Gefühl zu erleben! Ich hoffe, dass die Veranstaltung auch richtungsweisend für 2021 ist. Denn sie zeigte, dass es möglich ist, Triathlon unter Berücksichtigung der Hygienemaßen stattfinden zu lassen!" Sie wurde Sechste und war damit schnellste bayerische Athletin. Es siegte Lisa Nordén (SWE, 1:51:41 Stunden) vor Imogen Simmonds (SUI) und Lucy Hall (GBR).

Magnus Männer, Athlet des Stützpunkts Nürnberg, erzielte die schnellste Schwimmzeit und wurde mit 500€ belohnt; Foto: Simon Gehr

Frederic Funk (Triathlon Grassau) schaffte den Sprung auf das Treppchen hinter Gustav Iden (NOR, 1:37:49 Stunden) und Peter Heemeryck (BEL). Er sagte nach dem Rennen: "Ich bin mehr als zufrieden mit meinem dritten Platz in diesem sehr sehr stark besetzten Feld. Ich habe mir viel Druck gemacht und war sehr nervös. Dementsprechend erleichtert war ich auch, dass im Rennen fast alles perfekt geklappt hat. Auf dem Rad hat es auf Anhieb mit meiner Attacke funktioniert und ich war mehr als erfreut, dass ich sogar die Prämie für den besten Radsplit gewinnen konnte. Das Laufen war dem sehr harten Radfahren entsprechend noch solide. Gegen Gustav Iden und Peter Heemeryck hatte ich an diesem Tag keine Chance und ich bin froh, dass ich mit Platz 3 das Beste rausholen konnte."

Simon Henseleit; Foto: Simon Gehr

Simon Henseleit absolvierte in Ratingen seine erste Olympische Distanz, war jedoch mit seiner Tagesleistung nicht zufrieden. "Schwimmen war noch gut, dann tat sich auf der Radstrecke aber eine kleine Lücke zur Spitze auf und ich konnte diese nicht mehr schließen. Mein Lauf war dann zwar solide, aber ich wäre natürlich gerne weiter vorne gelandet."
Glücklich war hingegen Magnus Männer. Er setzte mit einer Schwimmzeit von 11:39 Minuten den Tagesrekord und holte sich die Schwimmprämie.

Hygiene- und Sicherheitskonzept funktionierte einwandfrei

Das Hygienekonzept funktionierte laut Veranstalter einwandfrei. „Hier möchten wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Geduld danken“, beschreibt Mantyk die besonderen Umstände mit Abstandsregeln, Maskenpflicht, weniger Verpflegungsständen oder auch dem fehlenden Rahmenprogramm. Der Mehraufwand und die außergewöhnlichen Umstände taten dem Engagement der insgesamt 300 Helferinnen und Helfer indes keinen Abbruch.

Die vollständigen Ergebnisse des Rennens finden Sie hier.

© Text: Christine Waitz; [21.9.2020]; Fotos: Ingo Kutsche/ Stadtwerke Ratingen Triathlon, Simon Gehr

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