Orca neuer Partner des Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg

Orca neuer Partner des Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg

Orca neuer Partner des Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg

Auch wenn das Training der Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg nach wie vor Beschränkungen unterliegt, freuen sie sich darauf, endlich wieder schwimmen zu dürfen. Im Freiwasser lassen sich alle Vorgaben einhalten. Deshalb geht es für die erwachsenen Sportlerinnen und Sportler, mit Neoprenanzug im Gepäck, an die Seen der Region. Bereits seit Anfang des Jahres schwimmen viele von ihnen die Anzüge der Marke Orca. "So viel bin ich noch nie Freiwasser geschwommen," sagt Max Sperl. "Wir alle sind deshalb doppelt froh, einen neuen Partner gefunden zu haben."

Für all diejenigen, die derzeit auch im Freiwasser trainieren, stellen wir euch gemeinsam mit Lukas Bartl, Brand Manager Orca für Deutschland und Österreich, einige Trainings-Tipps zusammen.

 

  • Einen Neo kaufen: Worauf muss ich achten?

  • Bevor es los geht: Wie bereite ich mich vor?

  • Den Neoprenanzug anziehen

  • Orientierung im Freiwasser

  • Den Neo pflegen

Lukas Bartl gibt Infos zum Neokauf: "Wir wissen, dass nicht alle Schwimmer gleich sind. Darum umfasst unser Angebot Neoprenanzüge für jeden Stil und Geldbeutel, um den individuellen Anforderungen jedes Athleten gerecht zu werden. Orca ist und bleibt von Triathleten für Triathleten gemacht. Mit unseren drei Kategorien Natural Swimmer, Total Solution und Progressive Swimmer, versuchen wir die Auswahl so einfach wie möglich zu machen. Die Kategorie „Natural Swimmer“ ist für diejenigen mit sehr guter Wasserlage gedacht. Am anderen Ende finden sich die Anzüge für „Progressive Schwimmer“, die maximale Unterstützung bieten, während die mittlere Kategorie Auftrieb und Flexibilität vereint. 

Übrigens sind in diesem Jahr alle Orca Neoprenanzüge bereits plastikfrei verpackt. 2021 planen wir sogar unsere komplette Kollektion vollständig plastikfrei zu verpacken. 

Nachhaltigkeit ist für uns in allen Bereichen wichtig. Das gilt für unsere Produktion, unseren vertrieb und ebenso für unsere Partnerschaften. Deshalb unterstützen wir die Arbeit des BTV, die ja ebenfalls auf eine nachhaltige Entwicklung der Athleten ausgelegt ist.

Vor dem Sprung in das Gewässer gilt es stets Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. So macht es Sinn, grundsätzlich mit Partner im vorgegebenen Sicherheitsabstand zu trainieren. Auf jeden Fall sollte jemand wissen, dass Du im Freiwasser schwimmen bist.    

Bevor Du Dich motiviert ins Nass stürzt, solltest Du die Gegebenheiten erfragen oder diese vorsichtig erkunden. Denn jedes offene Gewässer ist anders. Wassertemperatur, Strömungen, Wellengang, Sicht, Untergrund und Ufer sind wichtige Dinge, über die Du Dir im klaren sein solltest.

Im Anschluss kannst Du Deine Wahl der Schwimmbrille überdenken. Besonders bei Einheiten früh am Morgen oder Abend kann es vorkommen, dass die tiefstehende Sonne blendet. In diesem Fall entscheidet man sich besser für eine Brille mit getönten Gläsern. Ist das Wetter eher trüb oder die Sicht im Wasser schlecht, sind durchsichtige Brillengläser besser. Auch gibt es Brillen, die durch gebogene Gläser mit besonders großem Sichtfeld punkten, was sich im See positiv bemerkbar macht. All das hilft übrigens nichts, wenn man eine Sehschwäche hat. Wer mit Kontaktlinsen nicht schwimmen kann oder will, sollte sich deshalb eine Schwimmbrille mit optischen Gläsern zulegen.

Ein Neoprenanzug ist nicht unempfindlich. Mit der richtigen Technik jedoch, lässt er sich leicht anziehen, ohne Schäden zu erleiden. Am besten nutzt Du dünne Stoffhandschuhe während des Anziehens. Diese verhindern, dass die empfindliche Neo-Oberfläche durch Fingernägel Risse erleidet.
Stelle sicher, dass Dein Neo an Armen und Beinen gut sitzt. Ziehe ihn Stück für Stück so weit hoch, bis das Material nicht mehr auf Spannunung ist, aber noch keine großen Falten wirft. Beginne dazu jeweils mit Daumen und Zeigefinger das Material am Knöchel oder Handgelenk zusammenzuschieben und ziehe diese Falte Stück für Stück nach oben.
Bevor Du ins Wasser steigst, solltest Du Dir zur besseren Orientierung markante Fixpunkte am Ufer merken. Sowohl auf der anderen Uferseite, als auch, für den Rückweg, auf der Seite, auf der Du stehst. Diese vorher ausgesuchten Punkte sollten weithin sichtbar sein, sodass Du sie auch bei Wellengang erkennen und anschwimmen kannst. Ein hoher Baum, Fahnenmast, ein Gebäude oder ähnliche markante Strukturen sind dafür bestens geeignet.
Die Orientierung im Wasser erfolgt durch einen kurzen Blick nach vorne, der in die Kraulbewegung möglichst reibungslos einfließen soll. Es hat sich bewährt, alle fünf bis sechs Züge bei der Atembewegung den Kopf etwas zu heben. Das kannst Du im Training leicht ausprobieren: Beginne die Übung mit abwechselnd einem Stück Wasserballkraul, gefolgt von normalen Kraulzügen. Langsam baust Du die Zuganzahl, die Du im Wasserballstil schwimmst, ab. Irgendwann hast Du eine kurze Zeitspanne übrig, bei der Du Dich nach vorne orientieren kannst.
Nach der Schwimmeinheit solltest Du Deinen Neoprenanzug stets gut mit klarem Wasser auswaschen und an einem dunklen, trockenen Ort auf einem breiten Kleiderbügel trocknen lassen. Hänge ihn nicht in die Sonne – dort leidet das Material und es besteht die Gefahr, dass die Oberfläche an Elastizität einbüßt. Nach der Saison hat der Neo eine große Pflege verdient: Vor dem Einwintern sollte er mit einem speziellen Pflegemittel behandelt werden. Damit ist er auch im nächsten Sommer wieder bereit für das Freiwasserschwimmen.

Zur Website des Partners des Bundesleistungsstützpunkt Nürnberg, Orca.

© Text: Christine Waitz; [12.05.2020]; Fotos: Semmler

 

 

 

 

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